Staub und Gestein
Riefen auf der Kolbenstange und gescheuerte Schläuche sind hier das häufigste Schadensbild.


Diese Seite dreht sich um Hydraulik, die kaputt ist und wieder laufen soll: undichte Zylinder, geplatzte Schläuche, weiche Steuerblöcke. Für Mendig und Umgebung sind wir eine Viertelstunde weg.
Rund um Mendig arbeitet Hydraulik unter härteren Bedingungen als auf dem durchschnittlichen Acker. In den Abbaubetrieben auf der Lava und im Bims heben Lader und Bagger den ganzen Tag gegen Widerstand, auf Rampen und mit vollem Löffel, und das bei ständigem Lastwechsel. Dazu kommen Gesteinsstaub und scharfkantiger Bruch. Beides ist Gift für eine Anlage, die auf saubere Oberflächen angewiesen ist. Typisch sind darum drei Schadensbilder: Riefen und Einschläge auf der Kolbenstange, die jede neue Dichtung binnen Wochen wieder aufreiben. Scheuerstellen an Schläuchen, die am Rahmen oder aneinander laufen und irgendwann an der Knickstelle platzen. Und schleichender Druckverlust, bei dem die Last langsam absackt, obwohl scheinbar nichts tropft. Wer solche Symptome kennt, weiß auch, dass sie nicht von alleine besser werden, sondern so lange wachsen, bis die Maschine mitten im Auftrag steht.
Bei uns geht es auf dieser Seite ausdrücklich um Instandsetzung, nicht um Planung und Nachrüstung. Wer eine zusätzliche Funktion an seine Maschine bauen lassen will, ist auf unserer Seite zu Hydraulik-Umbauten in der Eifel richtig. Hier reparieren wir den Ist-Zustand: Zylinder werden zerlegt, Kolbenstange und Rohr auf Riefen, Rundlauf und Aufweitung geprüft, Führungsband und Dichtsatz erneuert, danach wird wieder abgedrückt. Schläuche fertigen wir an der eigenen Presse auf Maß an, mit der richtigen Armatur und der richtigen Druckstufe, statt eine Lieferung abzuwarten. Steuerblöcke, Ventile und Kupplungen prüfen wir auf inneren Durchgang, und wenn der Verdacht auf die Pumpe fällt, wird gemessen, bevor etwas ausgebaut wird. Erst dann steht fest, ob ein Bauteil erneuert werden muss oder ob sich die Instandsetzung lohnt.
Das Gleiche machen wir an Schleppern, Anbaugeräten, Hofladern, Baggern, Staplern und an Eigenbauten, bei denen ohnehin kein Werkstatthandbuch existiert. Eine stehende Maschine kostet jeden Tag Geld, deshalb behandeln wir Hydraulikschäden mit Vorrang und sagen dir am Telefon ehrlich, wann wir Platz haben. Kleinere Sachen lassen sich manchmal am selben Tag erledigen, weil das Nötige im Haus ist. Abgerechnet wird nach Zeit mit 68 Euro netto je Stunde (80,92 Euro brutto), Material zum Einkaufspreis, ohne Aufschlag auf Dichtsätze und Armaturen. Kommt die Maschine nicht mehr aus eigener Kraft zu uns, besprechen wir vorher, wie sie nach Kehrig gelangt. Hilfreich ist immer ein Foto der undichten Stelle und die Angabe, ob der Druck ganz fehlt oder nur langsam nachlässt. Wenn du dazu noch weißt, ob das Öl warm oder kalt schäumt und ob die Bewegung unter Last ruckt, sind wir beim ersten Blick schon einen Schritt weiter. Wer unsicher ist, ob sein Fall überhaupt zu uns passt, ruft einfach an. Wir sagen ehrlich, wenn eine Anlage besser bei einem Spezialisten für genau dieses Bauteil aufgehoben ist.
Riefen auf der Kolbenstange und gescheuerte Schläuche sind hier das häufigste Schadensbild.
Ein neuer Dichtsatz auf sauberer Lauffläche ist meist günstiger als ein kompletter Austausch.
Leitungen entstehen bei uns auf Maß, mit passender Armatur und richtiger Druckstufe.
Bei Druckverlust wird gemessen, bevor Pumpe oder Steuerblock ausgebaut werden.
Das entscheidet der Zustand der Kolbenstange. Ist die Lauffläche glatt und das Rohr rund, reicht meist ein neuer Dichtsatz samt Führungsband, und der Zylinder hält wieder jahrelang. Sind tiefe Riefen oder Einschläge drin, reibt jede neue Dichtung schnell auf. Dann raten wir offen zum Austausch, statt zweimal zu kassieren.
Oft noch am selben Tag. Wir haben die Presse in der Werkstatt stehen und fertigen die Leitung auf Maß an, mit der passenden Armatur und der richtigen Druckstufe. Bring den alten Schlauch mit oder schick ein Foto mit den Anschlüssen, dann ist die Sache meist schnell erledigt.
Hier geht es um Schäden an einer vorhandenen Anlage, also um Zylinder, Schläuche, Dichtungen, Ventile und Druckverlust. Auf der Seite zu Hydraulik-Umbauten in der Eifel geht es dagegen um Funktionen, die vorher gar nicht da waren, etwa ein zusätzliches Steuergerät. Beides machen wir, aber es sind zwei verschiedene Aufgaben.
Dann sitzt die Undichtigkeit meist im Inneren, also am Kolben des Zylinders, an einem Ventil im Steuerblock oder an einer Kupplung, die nicht mehr richtig dichtet. Das lässt sich nur durch Messen eingrenzen. Wir prüfen die Anlage abschnittsweise, damit nicht auf Verdacht ein teures Bauteil getauscht wird.
Schick uns ein Bild von der undichten Stelle und schreib dazu, ob der Druck ganz fehlt oder nur nachlässt. Dann wissen wir schon vorher, was gebraucht wird.
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